Mittwoch, 26. April 2017 - Blog rund um das Thema Girokonto
Wenn das Konto gesperrt wird
 
 
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Wenn das Konto gesperrt wird

Immer häufiger kommt es vor, dass die Menschen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können oder auch wollen. Für die Gläubiger heißt dies meist die Einleitung eines langwierigen Mahnverfahrens. Wenn aber auch dieses erfolglos bleibt, gibt es nur noch die Möglichkeit, den Schuldner zu pfänden. Dabei nehmen die Gläubiger häufig eine Kontenpfändung vor. Das heißt, dass sie das Konto des Schuldners sperren lassen.



Die Bank muss nun das Konto einfrieren, darf keine Lastschriften mehr einlösen, keine Überweisungen mehr erlauben, ja nicht einmal dem Schuldner Geld auszahlen. Der Schuldner hat nun 14 Tage Zeit, einen Antrag auf Pfändungsschutz zu stellen. Diesen Antrag stellt man dabei in der Regel beim zuständigen Amtsgericht direkt vor Ort oder aber auch bei der Behörde selbst. Der Antrag muss bei der Behörde gestellt werden, wenn das Finanzamt oder die Stadtverwaltung das Konto haben sperren lassen. In allen anderen Fällen ist hingegen das Amtsgericht zuständig. Wird dieser Antrag auf Pfändungsschutz nicht rechtzeitig gestellt, so kann man davon ausgehen, dass die Bank das gesamte Geld, welches noch auf dem Konto vorhanden ist, an den Gläubiger überweist. Diese Überweisung wird dann auch für jeden folgenden Geldeingang vorgenommen, sofern der Antrag auf Pfändungsschutz nicht gestellt wurde, bis die gesamte Schuld beglichen ist.



In der Regel muss man den Antrag jedes Mal vor dem erneuten Geldeingang stellen, um das Geld behalten zu dürfen. Das Gericht wird dabei einen bestimmten Betrag einsetzen, der dem Schuldner in jedem Fall zum Leben verbleiben muss. Alles, was über diesen Betrag hinaus geht, kann jedoch problemlos an den Gläubiger überwiesen werden.

Insofern ist es ratsam, sich direkt mit dem Gläubiger in Verbindung zu setzen. Man kann oftmals eine Ratenzahlung mit ihm vereinbaren und so dann entsprechend das Konto wieder frei bekommen ohne jedes Mal erneut einen Antrag auf Pfändungsschutz stellen zu müssen. Allerdings muss man sich an die Ratenzahlungsvereinbarung dann aber auch in jedem Fall halten, da andernfalls das Konto auch schnell wieder gesperrt wird. Diese Kontensperrung ist dabei oft der letzte Ausweg für den Gläubiger, weshalb Schuldner alles versuchen sollten, um diese zu vermeiden. Denn oft genug sind die Schuldner dann auch bei der Bank nicht mehr gern gesehen und diese wird womöglich gar noch das Konto kündigen.
 
 
 
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